Allkampf-Jitsu - Der Weg ist das Ziel

Autor: Ulrich Geißler
6. Dan Allkampf-Jitsu

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Empfindliche Stellen am menschlichen Körper

Atemi-Punke

Alle Verteidigungstechniken richten sich gegen irgendwelche empfindliche Stellen am menschlichen Körper, um mit geringstem Kraftaufwand größte Wirkungen zu erzielen.
Die Hebeltechniken werden nur an den Gelenken wirksam, vorwiegend an den Fingergelenken, Handgelenken, Ellenbogengelenken, Schultergelenken, Kniegelenken und Fußgelenken. Die Schmerzbereitung ist gut kontrollier- und dosierbar; ein Gelenkbruch läßt sich leicht herbeiführen, aber auch leicht vermeiden. Die Hebeltechniken zählen somit zu den humanen Selbstverteidigungsmitteln.
Anders verhält es sich mit den Schlag-, Stoß- und Tritt-Techniken (Atemi). Ihre Wirkung ist an vielen empfindlichen Punkten nicht genau zu berechnen und hängt ab von der Wucht des Atemi, der Konstitution des Gegners, der Genauigkeit des Treffers und ob der Atemi unerwartet oder erwartet trifft. Optimale Wirkung erzielen zu können, heißt aber, durch eine Körperverletzung großen Schaden anzurichten. Darum muß man sich der Verantwortung bewußt sein, wenn man einen Atemi auf einen der empfindlichen Punkte plaziert. Die Vielzahl dieser Punkte ist aus den beiden Schaubildern des menschlichen Körpers zu ersehen. Hiervon zählen zu den lebensgefährlichen Punkten: Fontanelle, Schläfen, Sinusknoten, Kehlkopf, Genick, Herzspitze und Solarplexus.
Weitere hochempfindliche Punkte sind: Augen, Kinnspitze, Leber, Nieren und Hoden.
Mit welchem Atemi die empfindlichen Stellen anzugreifen sind, können Sie aus der nachfolgenden Gesamtübersicht ersehen. Abschließend soll mit der Beschreibung von drei empfindlichen Stellen die Auswirkung und Gefährlichkeit der Atemi dargelegt werden:

Der Atemi zum Solarplexus

Der Plexus solaris ist ein Geflecht von Nervenfasern und -zellen, die dem unbewußt arbeitenden, dem sogenannten vegetativen oder autonomen Nervensystem angehören. Der Plexus solaris liegt hinter der Bauchspeicheldrüse und vor der Aorta etwa in der Höhe des ersten Lendenwirbels.

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